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Festgeld / Festgeldkonto – Vorteile und Nachteile

Festgeld - Festgeldkonto Vorteile und Nachteile

Festgeld ist ein sicheres Anlageprodukt. Der Anleger schließt bei Festgeld einen Vertrag mit einer Bank ab. Bestandteil des Vertrages ist unter anderem der Betrag, die der Sparer der Bank überlässt, sowie die Laufzeit. Nach Laufzeitende bekommt er den Gesamtbetrag inklusive Zinsen zurück.

Beispiel:

Max Mustermann möchte 5.000€ anlegen. Diese leiht er der Bank für 3 Jahre und bekommt dafür 2 Prozent Zinsen.


Vorteile:

+ Keine Gebühren

Ein Festgeldkonto hat den Vorteil, dass dort keine Gebühren gezahlt werden müssen.

+ Garantierter Zins

Bei Festgeld wird ein garantierter Zinssatz vertraglich festgesetzt. Es ist also vor Abschluss des Vertrages klar, wie viel Zinsen der Anleger bekommt.

Schwankungen gibt es also bei diesem Anlageprodukt nicht. In Zeiten, in denen es auf Festgeld einen hohen Zinssatz gibt, kann dieser also über einen langen Zeitraum gesichert werden und der Anleger profitiert davon.

+ Solide

Festgeld ist ein solides Produkt, bei dem der Anleger nur vor Vertragsbeginn aktiv werden muss. Gibt es Ereignisse am Finanzmarkt muss der Anleger nicht aktiv werden, da das Geld dort solide angelegt ist und er nichts ändern muss bzw. kann. Ein Vorteil, mit dem man sich viel Stress ersparen kann.

+ Einlagensicherung

Festgeld hat den Vorteil, dass durch die Einlagensicherung in der EU die Anlage bis 100.000€ abgesichert ist.


Nachteile:

– Verfügbarkeit

Ein Nachteil bei Festgeld ist die Verfügbarkeit. Über den ausgewählten Zeitraum ist das Geld nicht verfügbar. Eine Kündigung ist ggf. nur mit Zinsverlust möglich.

– Keine Flexibilität bei der Anlagesumme

Die vorher definierte Anlagesumme lässt sich nicht flexibel verringern oder erhöhen. Vor Abschluss von Festgeld sollte der Anleger also sicher sein, dass er das Geld auch wirklich nicht anderweitig benötigt.

– Kein flexibler Zinssatz

Ein weiterer Nachteil ist, dass der vereinbarte Zinssatz über den Anlagezeitraum nicht flexibel ist. Steigen die Zinsen also innerherhalb des Anlagezeitraumes, kann der Anleger davon nicht profitieren und er muss die niedrigen Zinsen hinnehmen.

– Kein Zinseszinseffekt

Die Zinsen werden gewöhnlich am Laufzeitende gutgeschrieben. Somit findet keine Verzinsung innerhalb des Zeitraumes statt und der Anleger profitiert nicht vom Zinseszinseffekt. Es entsteht ein Nachteil bei der Rendite.

– Mindestanlage nötig

Beim Festgeld ist eine gewisse Mindestanlage nötig. Dies hat den Nachteil, dass kleinere Beträge nicht durch Festgeld angelegt werden können.

Fazit:

Festgeld hat einige Vorteile, aber auch einige Nachteile. In Summe lässt sich sagen, dass Festgeld eine sichere Anlage ist, bei der die Flexibilität auf der Strecke bleibt.

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